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Persona 5 Fine Art Print Collection

Persona 5 ist ein Video-Rollenspiel, das von dem japanischen Studio Atlus entwickelt wurde und im September 2016 in Japan und im April 2017 weltweit erschienen ist. Trotz seiner gewagten, erwachsenen Inhalte und seines ausgeprägten japanischen künstlerischen Stils ist es Atlus' meistverkauftes Spiel aller Zeiten, ein JRPG, das sofort zum Klassiker wurde und Spieler auf der ganzen Welt begeistert. Es ist chronologisch der sechste Teil der Persona-Serie und gleichzeitig Teil der größeren Megami Tensei-Franchise von Spielen, Manga, Anime und TV-Serien.

Das Spiel spielt im Tokio der Gegenwart und folgt einer Gruppe von Schülern, die Freiheit in einer Welt suchen, die von korrupten Erwachsenen regiert wird. Das Spiel erstreckt sich über ein Schuljahr, in welchem die Gruppe die "Persona"-Kräfte entdeckt, nach denen die Serie benannt ist und ein übernatürliches "Metaversum" erkundet. Dort sind sie maskierte Kämpfer für das Gute, die in das Unterbewusstsein der Menschen eindringen, denen sie im wirklichen Leben begegnen, um die bösen Wesenszüge der betreffenden Person zu beseitigen. Thematisch beschreibt Persona 5 ein Universum der Adoleszenz und des Erwachsenwerdens. Szenen zeigen oft alltägliche Dinge wie Einkaufen oder Pausen in der Schule, doch der Reiz des Spiels liegt in der Behandlung von harten, traumatisierenden Realitäten wie sexuelle Übergriffe, Depression oder psychischer Missbrauch; Situationen, die nach irgendeiner Art von Gerechtigkeit und Erlösung seitens der Schüler suchen und die sie im Metaversum finden.

Die kontrastierende Mischung aus harten und alltäglichen Themen, der ständige Wechsel zwischen der Realität eines gewöhnlichen Schultages und einem phantastischen Leben, in dem die Alter-Egos der Schüler Dämonen beschwören, um Feinde zu besiegen, geben Persona 5 ein unverkennbar japanisches Flair. Zuweilen liest sich das Spiel auch als Kritik an der japanischen Gesellschaft, indem es beschreibt, wie ältere und mächtigere Menschen ihre jüngeren Mitmenschen in Rollen und Verhaltensweisen drängen, die diese nicht glücklich machen. Katsura Hashino, Director der Persona-Serie, hat in einem Interview Persona 5 als ein Spiel über Teenager beschrieben, die gelangweilt und unzufrieden mit ihrem Leben sind. "Sie befinden sich in einer Sackgasse, gebunden an eine Welt, von der sie kein Teil sein wollen."

Für das Team ist Persona 5 ein Spiel über Freiheit, Teenager-Probleme, (Fehl-)Verhalten und jugendlichen Übermut. Doch trotz der schweren Themen fühlt sich das Spiel zumeist leicht, fröhlich und energisch an, und es ist voller Selbstvertrauen und Energie. Das visuelle Design ist überragend, wobei Charakterentwürfe und das Benutzerinterface-Design besonders herausstechen. Der (sehr empfehlenswerte) Soundtrack mit unzähligen beschwingten Acid-Jazz-Songs unterstreicht die Nervenkitzel des Teenager-Lebens. Zusammen ergibt sich daraus ein Spektakel aus Farben, Klang und Bewegung, welches das Spiel durchweg fröhlich und spannend macht.

Künstlerisch orientiert sich das Spiel stark an den Manga- und Anime-Traditionen von großäugigen Schönheiten und gut gekleideten Bösewichten, aber durch den künstlerischen Stil von Art Director Shigenori Soejima gelingt es, Klischees zu vermeiden. Aufgewachsen mit den Doraemon-, Gundam- und Miyazaki-Filmen, zeichnen sich seine Charakterentwürfe durch klare, comicartige Linien und eine großzügige Verwendung kräftiger Farben aus. Der gesamte Stil von Persona weist deutliche Zeichen seiner Prägung auf: Jedes Spiel verwendet eine starke Schlüsselfarbe als Ausgangspunkt, im Falle von Persona 5 ist es rot, unterstützt von einer Farbpalette, die die Schlüsselfarbe bis an ihre dynamischen Grenzen bringt. Die Kühnheit der Farbschemata spiegelt sich besonders im Benutzerinterface-Design wider, das als Lehrbuchmaterial für Interface-Studenten dienen könnte. Das Interface ist ein zentrales, im Vordergrund stehendes Element eines jeden Spiels, aber die Oberfläche von Persona 5 ist wirklich extrem auffällig gestaltet. Texte in übertriebenen Schriften und scharfen, lauten Farben werden auf übergroßen Bannern präsentiert und informieren die Spieler über Statistiken, Aktionen oder Ergebnisse und spiegeln darüber hinaus die jugendliche Energie der Gruppe von Helden wider.

Das Resultat ist ein Videospiel, das wie ein zum Leben erwecktes Manga oder wie ein interaktiver Anime wirkt. Das Design ist glatt, die Charaktere sind stylisch, die Präsentation ist bombastisch und jeder neue Splashscreen ist ein optischer Leckerbissen. In jedem Moment spiegelt es das Gefühl des jugendlichen Optimismus und die Aufregung, ein Doppelleben zu führen und dabei Persönlichkeiten zu steuern, die einfach nur cool sind. Persona 5 mag als ein Spiel über die Freiheit erdacht worden sein, aber es ist auch eine wunderbare Ode an die Jugend.